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Antalya: Bombenanschlag auf D-400

Auf der Fernstrasse D-400 von Antalya nach Kemer wurden am Morgen zwei Beamte der Jandarma bei einem Bombenanschlag schwer verletzt. Der Feldwebel Ibrahim Dağ und der Wachtmeister Bayram Tokay befuhren gegen 9.30 Uhr die Schnellstrasse in der Nähe der Ortschaft Beldibi mit einem Jandarma-Bulli, als am Strassenrand eine Bombe explodierte.


Antalya: Sprengsatz war neben Strasse versteckt

Die Sprengung riss den Wagen an der rechten Seite auf und liess die Scheiben zerspringen. In der Fahrbahn entstand ein Loch von einem halben Meter Durchmesser. Die beiden Insassen des Fahrzeuges wurden durch die Wucht der Explosion erheblich an den Beinen und im Gesicht verletzt.


Der Rettungsdienst brachte sie in die Akdeniz-Universitätsklinik in Antalya. Am Tatort rückten in grosser Zahl Fahrzeuge der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes AFAD und der Jandarma an.


Antalya: Sondereinheit sichert Tatort

Eine Sondereinheit der Jandarma in Kampfanzügen und mit militärischer Bewaffnung sicherte den Tatort von einer Stützmauer neben der Fernstrasse aus. Die Wälder der Umgebung wurden weiträumig abgesucht, dabei wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.


Bombenanschlag: Täter unbekannt

Zu Anfang war die Schnellstrasse voll gesperrt, später konnte der Verkehr über die Gegenfahrbahn auf einer Spur je Richtung am Tatort vorbeifliessen. Der stark beschädigte Kleinbus wurde auf einen Abschleppwagen geladen und von Beamten der Jandarma mit einer blickdichten Plane abgedeckt. Bisher ist unklar, wer für die Explosion verantwortlich ist. (24.08.2016)


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