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In der Türkei gibt es noch immer sehr viel Schwarzarbeit. Das türkische Arbeits- und Sozialministerium hat jetzt eine Statistik über die Verteilung der illegalen Beschäftigung veröffentlicht. In den östlichen Landesteilen arbeiten drei von vier Menschen, ohne bei der Sozialversicherung angemeldet zu sein. In der Provinz Ankara sind es nur 35 Prozent. Das Ministerium schätzt, dass der Sozialversicherung durch die illegale Beschäftigung etwa 26 Milliarden TL verloren gehen.


Spitzenreiter bei den Schwarzarbeitern sind die östlichen Provinzen Şanliurfa, Diyarbakır, Bitlis, Mus, Ağri, Kars, Hakkari, Ardahan mit 75 Prozent. Danach folgen Rize, Trabzon und Artvin am Schwarzen Meer mit 55 bis 70 Prozent. In Istanbul und den umliegenden Provinzen sind es "nur" 35 bis 45 Prozent. Die Provinz Antalya liegt mit 48,1 Prozent im Mittelfeld.

Ein zweites Problem der Sozialversicherung ist, dass an die Sozialkassen nur Beiträge auf Basis des Mindestlohn gezahlt wird. 10,4 Millionen Arbeitnehmer sind mit dem Mindestlohn angemeldet. Die Untersuchung hat festgestellt, dass 4,3 Millionen davon tatsächlich viel höhere Löhne erhalten. (21.06.2011)


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