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Zehn tote Deutsche bei Istanbul-Anschlag

Beim Bombenanschlag in Istanbul sind insgesamt zwölf Menschen getötet worden, davon zehn Deutsche. Die Polizei Istanbul gab die Namen der Toten bekannt: Gerhard Günther Höppner, Steffen Höppner, Rudolf Krollmann, Hiltrud Krollmann, Karin Erika Franke-Dütz, Rüdiger Karl Faber, Marianne Faber, Gernot Eike Mildner, Adolf Jurgen Glorius und Rudiger Becker. Die beiden anderen Toten sollen aus Norwegen und Peru stammen.

Die toten Deutschen waren Mitglieder einer “Drei-Länder-Erlebnisreise“ mit insgesamt 33 Teilnehmern, die vom Berliner Reiseveranstalter “Lebenslust Touristik“ organisiert war.

Viele türkische Zeitungen brachte heute auf der Titelseite deutschsprachige Schlagzeilen.


Attertätet war "Syrer" aus Saudi-Arabien

Die insgesamt 33-köpfige deutsche Touristengruppe wurde wohl in letzter Sekunde von ihrer Reiseführerin gewarnt. Sibel Şatıroğlu, die Reiseführerin der Gruppe, soll während ihres Vortrags über den Ägyptischen Obelisk am Hippodrom ein “Tick“-Geräusch gehört und sich daraufhin umgedreht. Dabei sah sie den Attentäter, der kurz davor war, die Bombe zu zünden. Sie habe noch “lauft weg“ rufen können, so dass die Gruppe zu rennen begann. Dann soll die Explosion bereits erfolgt sein.

Der Attentäter konnte anhand seiner Fingerabdrücke schnell identifiziert werde. Der Mann war am 5. Januar 2016 als angeblicher Flüchtling aus Syrien in die Türkei gekommen. Dabei waren ihm routinemässig Fingerabdrücke abgenommen worden. Der Name wurde mit Nabil Fadli angegeben. Der zwölffache Mörder soll 1988 in Saudi-Arabien geboren sein. (13.01.2016)


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