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TUIfly will keine Entschädigung zahlen

Nach zahlreichen Flugausfällen weigert sich die Fluggesellschaft TUIfly, die Passagiere zu entschädigen. Wegen zahlreicher Krankmeldungen mussten die Ferienflieger am Freitag den Betrieb zum grössten Teil einstellen. Nur teilweise wurden gecharterte Maschinen anderer Unternehmen eingesetzt. Bei mehreren Flügen wurden die Startzeiten komplett geändert: Von Antalya nach Hannover wurde schon um vier Uhr nachts losgeflogen statt um zwölf Uhr mittags, dafür gab es von Antalya nach Frankfurt über sieben Stunden Verspätung.

Nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt ist TUIfly verpflichtet, bei ausfallenden und stark verspäteten Flügen den Passagieren eine Entschädigung zu zahlen. Von Antalya nach Deutschland werden 400 Euro pro Person fällig. Verkehrsminister Alexander Dobrindt rät geschädigten Kunden von TUIfly, ihre Schadenersatzansprüche kurzfristig bei dem Ferienflieger anzumelden. Der Konzern kündigte an, den Passagieren ihr Geld nicht auszuzahlen. Der Gesellschaft dürfte eine Klagewelle mit einem massiven Schaden für das Image ins Haus stehen. (Landgericht Darmstadt, Aktenzeichen 7 S 122/10) (07.10.2016)


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