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Skandal im Tierheim Manavgat

"Besser die Straße als das Tierheim in Manavgat", das ist die traurige Bilanz einiger Tierschützer aus Manavgat.

Die Rede ist vom Tierheim in Manavgat. Einst schien es eine gute Lösung und ein Lichtblick für die armen und auf sich gestellten Straßentiere zu sein. Doch inzwischen hat sich das Blatt gewendet.

Beobachter und sehr engagierte Tierschützer mussten feststellen, dass dieses Tierheim die Endstation und die Hölle für die Tiere ist.


Gehege, in denen nicht einmal ein paar Lumpen liegen, auf die sich die Tiere legen können. Was bleibt, ist der kalte, schmutzige und harte Betonboden. Zur Ruhe kommen die geschundenen Tiere hier nicht, sie kämpfen um ihr Futter und bangen um ihr Leben. Denn bar jeglichen Verstandes stecken in einem Gehege an die 60 Hunde. Große und kleine, starke und schwache, gesunde und kranke Tiere kämpfen gegeneinander ums Überleben. Und das Tag für Tag.

Die Hunde haben keine Chance zur Ruhe zu kommen. Die schwachen, kranken und kleinen Tiere kommen nicht an das Futter, welches lieblos und unachtsam einfach in die gemischten Gehege geworfen wird. Es kommt im Überlebenskampf zu Beißereien mit Todesfolgen oder schweren Verletzungen.


Die Tierärztliche Versorgung ist mangelhaft und scheinbar unprofessionell, das hat mit der Berufung und somit der Liebe zum Tier nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wie sonst kann man Tiere tatenlos so leiden sehen?

Die Tierschützer von Manavgat helfen, wo sie können. In ihrer Verzweiflung wandten sie sich mit einem Brief, ins Türkische übersetzt, an den Bürgermeister von Manavgat. Ebenso ging ein Brief an das Türkische Konsulat in Düsseldorf. Letztendlich auch an die Presse.


Es ist nicht weiter zu dulden und hinzunehmen, dass solche katastrophalen Zustände in einem sogenannten "Tierheim" herrschen.

Wie schlimm muss es sein, wenn man zu der traurigen Erkenntnis kommt: "Wären die Straßentiere doch auf der Straße geblieben? Da könnten sie wenigstens weglaufen, fliehen oder sich verstecken. Dort hätten sie auch mal einen ruhigen Schlafplatz im Schatten gefunden."


Bitte unterstützen Sie die kleine Gruppe von Tierschützern - je mehr Menschen hinter ihnen stehen, um so mehr kann man ausrichten. (31.10.2013)

Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen über:
(0537) 810 6919
(0538) 890 1129
(0242) 763 7358
Email: irmtrudroeder@web.de

Angelika Kammer
angelika@tuerkei-zeitung.de


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